Vitale Angebote


 

Lebenserfahrene Menschen sind die Hoffnung der Zukunft!

Nutzt eine Gesellschaft die Kraft der zweiten Lebensphase, hat sie gute Chancen die komplexen Herausforderungen vor allem die der demografischen Entwicklung zu lösen. Die Jungen allein sind nicht im Stande, da es ihnen an Erfahrung fehlt.

Rosa Maria Eglseer hat während mehrjähriger Erfahrung im Pflegedienst die Sorgen und Ängste von alten Menschen und ihren Familien erlebt. Das Heim war selten als Zuhause erlebt worden. „Die größere Zahl deralten Menschen möchte daheim leben. Aussagen der Angehörigen, wie: ‚Ich muss meine Mutter/Vater ins Heim geben’, hat sie fast täglich gehört.“ Sie entschloss sich Anfang 50 für ein Doktoratsstudium für öffentliches Gesundheitswesen und machte sich selbständig. „Ihre Arbeit zeigt der Altersgruppe 50+, die vor oder in der Pensionierung steht Chancen auf ein völlig anderes Altwerden auf. Sie hat das Interesse für ‚vitales Altern’ in über 150 Gemeinden in Österreich erforscht und in ein Modell gegossen. Die für sie wichtigste Erkenntnis war, dass Bürger*innen, die erfahren, dass ihren Wünschen und Bedürfnissen Gehör verschafft wird, aktiver werden, und Einsamkeit und soziale Isolation sinken.“

‚Vitale Gemeinde’ nennt sich das Modell, das mit Hilfe eines BürgerInnen-Partizipationsprozesses das Potential und Talent von Dorf- und Stadtbewohnern sichtbar macht. In den ersten Prozessphasen werden die Wünsche, Bedürfnisse und Fragen rund um die Vitalität der Teilnehmer abgefragt. Nach Analyse werden Interessierte zu interkommunalen Projektleitern ausgebildet. Deren Aufgabe ist, Mitbürger*innen zur Teilnahme an gemeinschaftlichen Projekten zu begeistern,  von Nachbarschaftshilfe bis zu bezahlten Dienstleistungen.

Wir machen mit Ihnen den Sprung zur Vitalen Gemeinde!

  • Vital – lebendig, was bedeutet das für uns?
  • Bürgerbeteiligung was bringts?
  • In Gemeinschaft lebt es sich besser!
 

Projektleitung in Kommunen

In diesem Lehrgang werden Mitbürger*innen, vorrangig der Zielgruppe 50+, zu interkommunalen Projektleiter*innen ausgebildet. Es wird Lebenserfahrung vorausgesetzt jedoch keine weiteren Qualifikationen. Im Lehrgang werden in begleiteten Projektteams alle Werkzeuge in Theorie und Praxis unterstützt und gefördert.
Nutzen persönlich: das eigene Potential fördern und „Sinnvolles“ in die Gemeinde einbringen. Zeiten des Wandels (Ruhestand, Kinder aus dem Haus, Krisen) in eine gute Richtung lenken. Gelingende Gemeinschaft erleben.
Nutzen für Gemeinden/Städte: die Kraft kommt Bottom Up – von ihren Mitbürger*innen. Lösungsorientierte Politik wird möglich – und damit punktgenaue Entscheidungen.
 

Public Health Nurse mit Schwerpunkt Gesundheitsberatung

Dieser Lehrgang ist eine Höherqualifizierung und Erweiterung in Ihrem „Stammberuf Pflege“ und stellt eine Vorbereitung auf gesellschaftliche Aufgaben in Gemeinden dar. Voraussetzung ist eine berufliche Qualifikation als Pflegefachkraft (gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege) und ein Mindestalter von 40 Jahren. Das Wissen und die Erfahrung aus vielen Berufsjahren bilden die Basis für eine neue Tätigkeit als BeraterIn im kommunalen Setting. Aus bio-psycho-sozialer Sicht stellt der Lehrgang einen Beitrag für die eigene Gesundheitsförderung im speziellen dem alternsgerechten Arbeiten dar – mit dem persönlichen Nutzen: Ausstieg aus Systemen mit fixen Dienstzeiten, Nacht- und Wochenendarbeit – hin zu eigenständiger Tätigkeit mit freier Stunden- und Zeiteinteilung.